| Vorgeschichte |
Es war einer dieser Herbstmorgen und ihr
seid gerade in einer Taverne untergekommen oder verlaßt gerade
euer Zimmer. Das Bier ist nicht
das Beste und auch das Essen ist bestimmt eine 100-Jahre-Suppe,
zumindest kann man alles mögliche in ihr finden.
Dann auf einmal fliegt die Tür auf und eine junge Frau kommt
abgehetzt herein. "Im Tal hinter dem alten Mauern von Burg
Grünsberg ..." Gehetzt schaut sie sich um "Dämonen
... jemand muß etwas tun! Sie haben meine Schafe entführt ...
sie haben sie ins Tal hineingetrieben. Bitte ... bitte. Helft
mir!" Mit bittenden Augen schaut sie in die Runde.
"Ach Frieda. Hier gab es noch nie Dämonen ... höchstens
den Geist des Schlossherrn.", meinte einer der Holzfäller.
"Das war kein Geist oder wo glaubst du kommt das hier
her?" Sie zieht ihren Rock hoch und eine widerlich
aussehende, blutende Wunde kommt zum Vorschein. Als Frieda sie
selber sieht, wird ihr schwarz vor den Augen und sie kippt um.
"Meine Schafe .. bitte ... helfen.", flüstert sie,
während sich ein Heiler ihrer annimmt.
Seid ihr gewillt der jungen Frau zu helfen?
|
| Die Geschichte |
Ein alter Pfad aus der Sicht Eurer
königlichen Schafheit (Sabeafurel)
Der Schreiber hat sich jegliches "Mäh" nach jedem
dritten Wort erspart, mäh!
Es begab sich letztes Wochenende, dass die Schäferin einmal
mehr unsere Herde zu den saftigen Weiden führte. Hierzu muss
gleich angemerkt werden, dass ich das eigentlich viel besser
kann, aber da sie ganz nett ist, darf sie das auch. Jedenfalls
kamen dann so verkuttete Wasweisich an und dann bin ich ganz
ganz alleine an einem Weg wieder aufgewacht. Kalt wars,
verregnet wars und meine ganzen Untertanen (fälschlicherweise
auch als Herde bezeichnet) waren weg.
Zu meinem großen Glück kamen allerdings drei Wanderer des
Weges – und siehe da – sie verstanden mich! Ich wusste
sofort, das musste ein Zeichen sein! Da mich diese Menschen
verstanden, musste es ihre Aufgabe sein, der Menschheit von mir
dem königlichen Schaf zu berichten. Trotzdem musste ich zuerst
meine herdlichen Untertanen wieder finden und zum Glück
erklärten sich die drei Herrschaften, die ich natürlich ganz
gnädig sofort in mein Gefolge aufnahm, meine Herde zu suchen.
Also zogen wir los um meine Schäfchen einzusammeln. Lustig
wars ja, dasses im Wald immer noch spuckt und meine drei neuen
Herdenmitglieder nicht so ganz einsehen wollten, dass das normal
ist. Zuerst war da mal der lustige Rotkappige auf der Brücke,
der eine Geschichte von uns hören wollte. Hatten wir aber
gerade keine, aber immerhin konnte er uns sagen wo die Herde
ungefähr hingelaufen war.
Lustigerweise folgte uns auch ein kleiner putziger
Bachfrosch. Sehr amüsante Wesen.
Memo an mich – Frosch im Gefolge aufnehmen.
Egal also zurück zur Geschichte: Wir folgten vielen
verschiedenen Pfaden durch den Wald und niemand wollte mich
über den Matsch tragen. Dann fanden wir einen Brückenwächter
(scheints hier öfter zu geben), der auf die Brücke aufpasste
und auf die tollen Steine, die im Fluss standen. Allerdings
wollte der drei Fragen beantwortet haben. Als königliches Schaf
durfte ich selbstverständlich außen herum gehen ... für ganz
umsonst...naja die anderen auch, aber lustig war der trotzdem.
Der hatte jedenfalls zwei Schatten meine Herde wegführen sehen.
Ich persönlich fand ja die beiden mit den schwarzen Umhängen
sehr verdächtig, aber bitte, wenn auf mich keiner hören will.
Als nächstes kamen wir in eine Felsenschlucht, die mir ja
nicht ganz geheuer war, aber amüsanter Weise gab es dort unten
einen äußerst netten Kekshändler, der uns stärkte. Als wir
weiterziehen wollten, war die Treppe leider versperrt. Nun ja
... wir gingen dann hinein, wie wir hinauskamen oder so....ach
rückwärts halt, blöde Ausdrückereien echt und dann gings.
Nachdem wir auch den bösen wilden Wolf und die größte
Matschpfütze des Waldes überlebt hatten, hing plötzlich ein
Schwert vor uns in der Luft. Zum Glück waren wir aber ja
eingeladen auf den königlichen Ball und durften von daher
passieren. Manchmal muss man eben Glück haben. Zu diesem
Zeitpunkt hatten meine drei Freunde auch schon beinahe gelernt
mich mit "Eure königliche Hoheit" anzureden. Es waren
eben doch Menschen, da musste man ihnen kleine Abweichungen eben
verzeihen. Endlich nach dem längsten Marsch, den ich je ohne
meine königliche Sänfte beschreiten musste, erreichten wir
eine Höhle. Wir traten ein und waren auf DER Party...und
da war auch meine Herde ;) und meine drei neuen Untertanen waren
auch glücklich mich wieder zurückgebracht zu haben.
|